Das ist das Dashboard, das ein Studio nach dem Anmelden sieht, über zwölf Monate. Jede Zahl steht darin zweimal: einmal über alles gerechnet und einmal nur über die bezahlten Anzeigen. An der zweiten hängt die Entscheidung über das Budget.
Ein Studio mit acht Verkäufern, Beispielzahlen aus zwölf Monaten
30 Tage90 Tage12 MonateGesamt
in der Beispielansicht nicht umschaltbar
KönigszahlenWas steht hier? Die Zahlen, mit denen sich ein Studio steuern lässt. Alles andere auf dieser Seite erklärt, wie sie zustande kommen.
Warum jede Zahl zweimal dasteht. Links über alles gerechnet, rechts nur über den Teil, den du mit Geld steuerst.
Gesamt nimmt alle Werbeausgaben gegen alle Aufträge. Diese Spalte mischt zwei Dinge, denn nicht jeder Auftrag stammt aus einer bezahlten Anzeige, manche kommen aus Empfehlung und Laufkundschaft. Sie sagt dir, wie dein Betrieb insgesamt dasteht.
Meta rechnet nur die Anzeigen auf Facebook und Instagram gegen die Aufträge, die von dort kamen. An dieser Spalte hängt die Entscheidung über dein Budget, denn nur sie misst, was das Geld tut.
Wann liest du welche? Für den Blick auf den Betrieb die linke, für jede Entscheidung über Werbung die rechte. Wer die linke Spalte für eine Aussage über Werbung hält, überschätzt sie regelmäßig.
1. September 2025 bis 31. August 2026
UmsatzWas ist das? Die Summe aller Aufträge, die im gewählten Zeitraum unterschrieben wurden. Ein Auftrag zählt an dem Tag, an dem der Kunde zugesagt hat, nicht an dem Tag, an dem die Küche geliefert oder bezahlt wird.
Warum steht sie hier? Sie ist die Bezugsgröße für alles andere auf dieser Seite. Ob 15.000 Euro Werbung viel oder wenig sind, lässt sich erst sagen, wenn daneben steht, was dabei herausgekommen ist.
Wann liest du sie? Immer zusammen mit der Zeile darunter. Steigt der Umsatz, während die Zahl der Küchen gleich bleibt, verkaufst du teurer. Steigt er, weil mehr Küchen dazugekommen sind, ist es Menge. Beides ist gut, aber es sind zwei verschiedene Hebel, und du ziehst sie mit verschiedenen Maßnahmen.
Worauf du achten musst: Im Betrieb steht hier zusätzlich der Vergleich zum gleich langen Zeitraum davor. In dieser Beispielansicht gibt es keinen, weil sie zwölf feste Monate zeigt.
Gesamt
2.079.000 €
108 Küchen · 19.250 € je Küche
Meta
631.000 €
30,4 % vom Gesamtumsatz
Werbekosten je verkaufter KücheWas ist das? Alles, was du im gewählten Zeitraum für Werbung ausgegeben hast, geteilt durch die Zahl der Küchen, die in diesem Zeitraum verkauft wurden.
Warum steht sie hier? Weil sie die einzige Zahl ist, die Werbeausgaben und Ergebnis in einem Wert zusammenbringt. Ein Werbebudget lässt sich nicht danach beurteilen, wie hoch es ist, sondern nur danach, was es je Küche gekostet hat.
Wann liest du sie? Bevor du das Budget änderst. Steigt der Wert über mehrere Monate, wird die Werbung teurer, ohne dass mehr Küchen dabei herauskommen. Sinkt er, arbeitet dasselbe Geld besser. Zum Vergleichen taugt sie am besten über zwölf Monate, weil sich einzelne Monate gegenseitig ausgleichen.
Worauf du achten musst: Eine Küche wird Wochen bis Monate nach dem ersten Kontakt gekauft. Über kurze Zeiträume stehen deshalb Ausgaben und Abschlüsse nebeneinander, die nichts miteinander zu tun haben. Und die Spalte „Gesamt" mischt Küchen mit hinein, die über Empfehlung oder Laufkundschaft kamen und dich keinen Werbe-Euro gekostet haben. Die Zahl daneben ist deshalb fast immer höher, und das ist richtig so.
Gesamt
650,00 €
70.200,00 € ÷ 108 Küchen
Meta
1.090,91 €
36.000,00 € ÷ 33 Küchen
Werbekosten je AnfrageWas ist das? Deine Werbeausgaben geteilt durch die Zahl der Anfragen, die im Zeitraum hereingekommen sind.
Warum steht sie hier? Sie reagiert schnell. Eine Anfrage entsteht am Tag der Anzeige, ein Kaufvertrag Wochen später. Wenn du heute etwas an der Werbung änderst, siehst du es hier zuerst.
Wann liest du sie? Kurz nach einer Änderung an Anzeigen oder Budget. Sie sagt dir, ob die Werbung überhaupt wieder Menschen erreicht. Sie sagt dir nicht, ob es die richtigen Menschen sind.
Worauf du achten musst: Eine niedrige Zahl ist nicht automatisch gut. Ein Kanal kann billige Anfragen liefern, aus denen nie eine Küche wird, und dann steht er hier vorn und bei „je verkaufter Küche" hinten. Lies die beiden Zahlen immer zusammen.
Gesamt
150,00 €
70.200,00 € ÷ 468 Anfragen
Meta
253,52 €
36.000,00 € ÷ 142 Anfragen
Ø AuftragswertWas ist das? Der Umsatz des Zeitraums geteilt durch die Zahl der verkauften Küchen. Also das, was eine Küche im Schnitt gekostet hat.
Warum steht er hier? Weil er der Hebel ist, den man am leichtesten übersieht. Zehn Prozent mehr je Auftrag wirken genauso wie zehn Prozent mehr Aufträge, und sie kosten keinen zusätzlichen Werbe-Euro und keine zusätzliche Beratungsstunde.
Wann liest du ihn? Wenn du wissen willst, woher eine Umsatzveränderung kommt. Mehr Umsatz bei gleichem Auftragswert heißt: mehr Küchen. Mehr Umsatz bei gleicher Küchenzahl heißt: teurere Küchen. Das sind zwei verschiedene Hebel, und du ziehst sie mit verschiedenen Maßnahmen.
Worauf du achten musst: Wenige große Aufträge ziehen den Schnitt stark nach oben. Bei kurzen Zeiträumen kann eine einzige Küche das Bild drehen. Der Wert neben der zweiten Spalte ist außerdem oft höher, weil über bezahlte Anzeigen andere Kunden kommen als über Empfehlung.
Gesamt
19.250 €
2.079.000 € ÷ 108 Küchen
Meta
19.121 €
631.000 € ÷ 33 Küchen
Beratungsquote — Termin zu AuftragWas ist das? Von den Terminen, die schon entschieden sind, der Anteil, aus dem ein Auftrag geworden ist. Entschieden heißt: gewonnen oder verloren. Termine, die noch laufen, zählen in keinem der beiden Töpfe.
Warum steht sie hier? Sie ist die einzige Zahl auf dieser Seite, die etwas über die Beratung sagt und nicht über die Werbung. Alle anderen Zahlen ändern sich, wenn du am Budget drehst. Diese ändert sich, wenn sich am Gespräch etwas ändert.
Wann liest du sie? Wenn genug Anfragen hereinkommen und trotzdem zu wenige Küchen verkauft werden. Dann liegt es nicht an der Werbung. Ein niedriger Wert heißt, dass viele Termine ohne Abschluss enden, und die Gründe dafür stehen weiter unten unter „Woran es scheitert".
Worauf du achten musst: Die Quote braucht beide Seiten, die gewonnenen und die verlorenen Fälle. Solange ein Termin offen ist, verändert er sie nicht. Deshalb sieht sie in einem guten Monat mit vielen frischen Terminen manchmal schlechter aus, als sie ist.
Gesamt
25,7 %
108 von 420 entschieden
Meta
25,8 %
33 von 128 entschieden
48 Anfragen sind noch offen
Umsatz je Werbe-EuroWas ist das? Wie viel Umsatz auf einen Euro Werbung kommt. Bei 30 Euro bringt ein Werbe-Euro dreißig Euro Umsatz.
Warum steht sie hier? Sie ist die Zahl für den schnellen Blick und für das Gespräch mit anderen. Jeder versteht sie sofort, und sie braucht keine Kenntnis deiner Handelsspanne.
Wann liest du sie? Wenn du ein Gefühl dafür brauchst, ob die Größenordnung stimmt. Für eine Entscheidung ist der Marketing-ROI der bessere Wert, denn Umsatz ist noch kein Geld: Von einer Küche für 20.000 Euro bleibt dir nur deine Handelsspanne.
Worauf du achten musst: In der Spalte „Gesamt" zählt auch der Umsatz mit, der ohne einen einzigen Werbe-Euro entstanden ist, also Empfehlung und Laufkundschaft. Die Zahl sieht dadurch immer besser aus, als die Werbung allein leistet. Die zweite Spalte ist die ehrlichere.
Gesamt
29,62 €
2.079.000 € ÷ 70.200 €
Meta
17,53 €
631.000 € ÷ 36.000 €
Werbekostenquote 3,4 %
Rohertrag (Näherung)Was ist das? Was von deinem Umsatz übrig bleibt, wenn der Einkauf abgezogen ist. Gerechnet mit der hinterlegten Handelsspanne, je Kanal einzeln und dann zusammengezählt.
Warum steht er hier? Weil Umsatz nicht Gewinn ist. Zwei Kanäle können denselben Umsatz bringen und trotzdem verschieden viel wert sein, wenn einer davon eine Vermittlungsgebühr kostet. Erst hier wird dieser Unterschied sichtbar.
Wann liest du ihn? Wenn du entscheidest, welchen Kanal du ausbaust. Sortiere die Kanäle weiter unten einmal nach Umsatz und einmal nach Rohertrag: Kanäle, die dabei ihre Plätze tauschen, sind die interessanten.
In dieser Beispielansicht liegt die Spanne bei 32 %, beim Küchenportal bei 24 % — dort geht eine Vermittlungsgebühr ab.
Worauf du achten musst: „Näherung" steht dort mit Absicht. Die Zahl ruht auf einer hinterlegten Spanne und nicht auf den Einkaufspreisen jedes einzelnen Auftrags. Sie zeigt die Richtung zuverlässig und den Betrag ungefähr.
Gesamt
644.960 €
Marge je Kanal, 32 % als Vorgabe
Meta
201.920 €
Marge je Kanal, 32 % als Vorgabe
Marketing-ROIWas ist das? Was ein Euro Werbung an Rohertrag zurückbringt, über den Einsatz hinaus. Gerechnet als Rohertrag minus Werbung, geteilt durch die Werbung.
Warum steht er hier? Er ist die einzige Zahl auf dieser Seite, die beide Seiten der Rechnung kennt: was die Werbung gekostet hat und was am Ende hängen geblieben ist. 100 Prozent heißt, aus einem Euro Werbung sind zwei geworden. Bei 0 Prozent trägt sich die Werbung gerade selbst, darunter zahlst du drauf.
Wann liest du ihn? Bevor du das Budget erhöhst oder kürzst. Er ist die Zahl, mit der sich die Frage „lohnt sich das?" wirklich beantworten lässt, und die einzige, bei der ein Minus ein echtes Warnzeichen ist.
Worauf du achten musst: Lies ihn in der zweiten Spalte, nicht in der ersten. In der Spalte „Gesamt" zählt auch der Rohertrag mit, der ohne einen Werbe-Euro entstanden ist, und dann misst die Zahl nicht mehr die Werbung. Außerdem hängt er an der hinterlegten Handelsspanne: Ist sie zu hoch angesetzt, sieht die Werbung besser aus, als sie ist.
Gesamt
818,8 %
644.960 € Rohertrag zu 70.200 € Werbung
Meta
460,9 %
201.920 € zu 36.000 €
Woher die Küchen kommenWas steht hier? Woher die verkauften Küchen gekommen sind, als Säulen nach Umsatz und darunter als Tabelle mit den Einzelheiten.
Warum steht das hier? Weil die Zahlen oben über den ganzen Betrieb rechnen und dir deshalb nicht sagen, wo du ansetzen sollst. Erst hier wird sichtbar, welcher Weg trägt und welcher nur beschäftigt.
Wann liest du das? Wenn du Budget verschieben willst. Die Höhe ist der Umsatz, nicht die Zahl der Anfragen. Ein Kanal, der viele Anfragen bringt und wenige Küchen verkauft, sieht hier klein aus, und genau das ist der Punkt. Vergleiche die Spalte „Quote" mit der Spalte „€/Küche": Ein Kanal mit vielen Anfragen und schlechter Quote kostet dich vor allem Beratungszeit.
Worauf du achten musst: „Ohne Herkunft" ist meist der größte Posten und trotzdem kein Kanal. Es ist echter Umsatz, bei dem im CRM niemand eingetragen hat, woher der Kunde kam. Je kleiner dieser Balken wird, desto belastbarer wird alles andere auf dieser Seite.
Umsatz je Kanal
631.000 €
Meta Ads
391.000 €
Google Ads
389.000 €
Empfehlung
297.000 €
Laufkundschaft
254.000 €
Küchenportal
117.000 €
ohne Herkunft
mit Werbebudgetohne Werbebudgetohne Herkunft
Kanal
Anfr.
Verk.
Quote
Umsatz
Rohertrag
€/Küche
Meta Ads
142
33
23,2 %
631.000 €
165.920 €
1.090,91 €
Google Ads
78
20
25,6 %
391.000 €
100.520 €
1.230,00 €
Empfehlung
46
19
41,3 %
389.000 €
124.480 €
ohne Werbung
Laufkundschaft
34
15
44,1 %
297.000 €
95.040 €
ohne Werbung
Küchenportal
168
14
8,3 %
254.000 €
51.360 €
685,71 €
ohne Herkunft
—
7
—
117.000 €
37.440 €
ohne Werbung
Woran es scheitertWas steht hier? Die Gründe, aus denen Anfragen verloren gegangen sind, aus dem Verlustgrund im CRM, der häufigste zuerst.
Warum steht das hier? Diese Liste ist die einzige auf der Seite, die auf einen Vorgang zeigt statt auf ein Ergebnis. Alle anderen Zahlen sagen dir, dass etwas nicht geklappt hat. Diese sagt, woran es lag.
Wann liest du sie? Wenn die Beratungsquote niedrig ist. Dann steht hier, wo du ansetzen kannst, und die Ansatzpunkte sind sehr verschieden: „Preis zu hoch" ist eine Frage an das Angebot, „nicht erreichbar" eine an den Rückruf. Das zweite kostet nichts außer Aufmerksamkeit und ist fast immer der schnellere Gewinn.
Worauf du achten musst: Ein unbekannter Grund wird im Rohwert angezeigt und nicht übersetzt. Wenn hier plötzlich etwas Unverständliches auftaucht, wurde im CRM ein neuer Grund angelegt.
312 verlorene Anfragen
Preis zu hoch9831,4 %
Nicht erreichbar7122,8 %
Anderer Anbieter5417,3 %
Projekt verschoben4113,1 %
Kein Termin zustande gekommen299,3 %
Sonstiges196,1 %
MonatsverlaufWas steht hier? Werbekosten, verkaufte Küchen und Umsatz je Monat, die letzten zwölf, unabhängig vom Zeitraum oben.
Warum steht das hier? Weil eine einzelne Zahl nicht zeigt, ob sie ein Ausreißer ist. Erst über zwölf Monate sieht man, was Jahreszeit ist und was Entwicklung. Küchen werden im Frühjahr und im Herbst gekauft, nicht gleichmäßig übers Jahr.
Wann liest du das? Wenn eine Zahl oben sich verändert hat und du wissen willst, ob das schon einmal so war.
Worauf du achten musst: Eine Küche wird Wochen bis Monate nach dem ersten Kontakt gekauft. Die Zeile stellt Werbekosten und Abschlüsse desselben Monats nebeneinander, sie rechnet sie einander nicht zu. Ein hoher Wert bei „€ je Küche" in einem schwachen Monat heißt deshalb nicht, dass die Werbung teuer war, sondern dass die Abschlüsse in einem anderen Monat liegen.
12 Monate
ein- und ausklappen
Monat
Werbekosten
Verkauft
Umsatz
€ je Küche
Aug 2026
5.200,00 €
8
161.000,00 €
650,00 €
Jul 2026
6.900,00 €
11
219.000,00 €
627,27 €
Jun 2026
7.600,00 €
13
258.000,00 €
584,62 €
Mai 2026
6.500,00 €
10
196.000,00 €
650,00 €
Apr 2026
7.200,00 €
12
231.000,00 €
600,00 €
Mär 2026
6.800,00 €
11
214.000,00 €
618,18 €
Feb 2026
5.400,00 €
8
152.000,00 €
675,00 €
Jan 2026
6.100,00 €
8
148.000,00 €
762,50 €
Dez 2025
3.900,00 €
5
92.000,00 €
780,00 €
Nov 2025
5.600,00 €
9
171.000,00 €
622,22 €
Okt 2025
4.800,00 €
7
129.000,00 €
685,71 €
Sep 2025
4.200,00 €
6
108.000,00 €
700,00 €
* Beispielzahlen zur Veranschaulichung. Alle Zahlen, Namen und Orte sind frei gewählt und stammen von keinem echten Kundenkonto.